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Dem Landesinnungsverband (LIV) sind 24 hessische Innungen angeschlossen. Der LIV arbeitet eng zusammen mit
Zentralverband Raum und Ausstattung
Kreishandwerkerschaften in Hessen und den
Hessischen Handwerkskammern
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Bereits vor längerem wurde im Zentralverband des Handwerks (ZDH) beschlossen, eine Strukturreform im Handwek durchzuführen. Ziel ist es, die organisatorischen Abläufe zu straffen. Die Raumausstatter in Hessen haben die Diskussion bereits eröffnet und planen die Bildung größerer Einheiten. Erfolgreich umgesetzt haben dies die Innungen Darmstadt und Dieburg, die in 2010 fusioniert haben.
Die Innungen sind die Basis für alle berufsständischen Vertretungen. Zusammen mit den Kreishandwerkerschaften vertreten sie regional die Interessen ihrer Mitglieder, den selbstständigen Handwerksbetrieben. Der starke Partner sind die Handwerkskammern, diese brauchen jedoch ein gut organisiertes Handwerk um bei der hohen Politik Gewicht zu haben.
Der Landesverband bildet die Plattform für den Gedankenaustausch und das Miteinander der Obermeister. Er hat ferner die Aufgaben:
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Tarife auszuhandeln |
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die berufsbezogene Ausbildung entwickeln |
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Öffentlichkeitsarbeit |
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Betriebsberatung |
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Organisation von Fort- und Weiterbildungsangeboten |
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Vorschlags- und Einspruchsrecht bei den Kammern, dem Kultusministerium und dem Ministerium für Bildung auszuüben |
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schlägt ehrenamtliche Richter beim Arbeits- und Sozialgericht vor |
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kann Organmitglieder für die Sozialversicherungsträger benennen |
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beruft Sachverständige und nimmt deren Prüfung ab |
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führt den Leistungswettbewerb durch |
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pflegt Kontakte zu Herstellern und Handel |
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Abmahnungen gegen Wettbewerbsverstöße |
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Gespräche mit den politischen Parteien und Vertretern |
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Die Arbeit des Landesverbandes ist nach vorn gerichtet und erfolgreich. Die Innungen des Raumausstatterhandwerks in Hessen haben das Heft in die Hand genommen und arbeiten entschlossen daran, ihren Mitgliedern, den qualifizierten Handwerksbetrieben, Vorteile im Wettbewerb zu schaffen.
Die Verbraucher erkennen inzwischen aus eigener Erfahrung die Nachteile der unqualifizierten Mitbewerber mit ihren Dumpinglöhnen und Billigangeboten. Es bewahrheitet sich einmal mehr die Erkenntnis: wer billig kauft, kauft zwei mal!
Das Ehrenamt wird zusammenstehen und Einsatz zeigen. Dazu gehört auch eine offene Diskussion um neue Ideen und Konzepte. Dieser Prozess ist in Hessen eingeleitet und wird konsequent weiter geführt.
Bei allen Kollegen des Vorstandes und der Ausschüsse bedanke ich mich für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit.
Heinz Hahn, Landesinnungsmeister
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